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Stuttgart 21 - Druckversion

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Stuttgart 21 - Felix Staratschek - 30.10.2014 19:46

Der Widerstand gegen den Tunnelbahnhof Stuttgart 21 ist noch immer aktiv. Jeden Montag wird demonstriert und auf diesem Youtubekanal werden die Videos  mit den Demos veröffentlicht: 

https://www.youtube.com/watch?v=Nx_3PH2omHA 

Hier eine Sonderdemo zum Thema im Oktober 2014 in Bonn vor dem Eisenbahnbundesamt: https://www.youtube.com/watch?v=qRnT2knZDBs


RE: Stuttgart 21 - Felix Staratschek - 13.11.2014 21:49

Mit interessanten Infos zur GdL und Lokführerstreiks und Transnet / EVG und deren Haltung zu S 21 https://www.youtube.com/watch?v=T8NXery-ryU


RE: Stuttgart 21 - Tunnelblick - 21.11.2015 01:33

Die 297. Montagsdemo am 16. November 2015 auf dem Stuttgarter Schlossplatz.

Redner:

Peter Erben, Initiative Neckartor; „Feinstaub in Stuttgart“

Prof. Dr. Wolfgang Hesse, Mathematiker, Infomatiker, Initiative ‚Deutschland-Takt“;Stuttgart wird durch S21 abgehängt“

Motto: Kein Anschluss unter diesem Bahnhof
Musik: Gerd Schinkel, Liedermacher
Moderation: Matthias von Herrmann, Parkschützer

https://www.youtube.com/watch?v=w-ifHph9jgU


RE: Stuttgart 21 - ArnoNRW - 21.11.2015 11:11

Irgendwann ist es auch gut.

Erstens wurden bereits Fakten geschaffen und
zweitens wurde eine Volksabstimmung durchgeführt, die zu akzeptieren ist- ob einem das Ergebnis gefällt oder nicht!


RE: Stuttgart 21 - Eric Manneschmidt - 21.11.2015 16:09

Es gab keine Volksabstimmung über das Projekt Stuttgart 21. https://de.wikipedia.org/wiki/Volksabstimmung_zu_Stuttgart_21

Arno, Du merkst es vielleicht nicht, aber Du reisst das Niveau dieses Forums heftig nach unten.


RE: Stuttgart 21 - ArnoNRW - 21.11.2015 17:04

... und die Erde ist eine Scheibe.

http://www.sueddeutsche.de/politik/umstrittenes-bahnhofsprojekt-stuttgart-gegner-scheitern-bei-volksabstimmung-1.1220078


Zitate:
Kretschmann sagte am Sonntagabend im SWR-Fernsehen: "Das Volk hat gesprochen." In dessen Namen werde er nun "ohne Wenn und Aber" handeln. Ein Sprecher des Aktionsbündnisses, Hannes Rockenbauch, bedauerte in einer Erklärung, dass eine Mehrheit der Wahlberechtigten für den Weiterbau gestimmt habe.

Auch Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) erkannte den Sieg der Stuttgart-21-Befürworter bereits vor der Bekanntgabe des Endergebnisses an. "Die Mehrheit ist gegen den Ausstieg - das gilt", sagte der prominente Gegner des Milliarden-Bahnprojekts in Stuttgart. Er betonte aber auch: "Die Argumente gegen Stuttgart 21 gelten für mich weiter."


RE: Stuttgart 21 - Eric Manneschmidt - 21.11.2015 18:09

Es mag für Dich unbefriedigend sein, aber weder Kretschmann noch Palmer entscheiden darüber, ob die Erde eine Scheibe oder eine Kugel (oder etwas anderes) ist.
Auch können sie weder die Fragestellung des Volksentscheids nachträglich verändern, noch die Probleme wegzaubern, die in diesem Fall im Zusammenhang mit der Eingrenzung der Abstimmungsberechtigten bestehen.

Dass der Artikel leicht widersprüchlich ist, hast Du gemerkt, oder?

"Ein Sprecher des Aktionsbündnisses, Hannes Rockenbauch, bedauerte in einer Erklärung, dass eine Mehrheit der Wahlberechtigten für den Weiterbau gestimmt habe."
(Was auch immer Rockenbauch gesagt hat: Es gab überhaupt keine Mehrheit der Wahlberechtigten für oder gegen die Finanzierung - oder gar den Weiterbau, sondern es wurde das Quorum verfehlt.)

Witzigerweise machst Du Dir nicht die Mühe, Informationen sorgsam auszuwerten, schreibst dann aber von der "Lügenpresse"
Nicht wirklich eine große Bereicherung der Diskussion.


RE: Stuttgart 21 - rjmaris - 21.11.2015 20:31

Vorweg: in meiner Eigenschaft als Moderator bitte ich um einen etwas respektvolleren Umgang. "reissen" und "heftig" in Zusammenhang mit dem Niveau des Forums sind m.E. unangebracht.

"Lügenpresse" gehört im betreffenden Diskussionsstrang kommentiert - hier trägt es nur unnötig zu einer Trübung des Niveaus dieses Diskussionsstranges bei.

Inhaltlich:
Die Wahlbeteiligung lag lt. Wikipedia bei ca. 48%. Und das Quorum lag bei 2/3 aller Wahlberechtigten, wenn ich das richtig interpretiere. Na und?
Es ist müßig, darüber zu diskutieren "was-wäre-wenn". Angenommen, 50% aller Nichtwähler wären gegen Stuttgart 21. Nun, selber Schuld, nicht zum Wahllokal gegangen zu sein.

Rein Formal hätte die Landesregierung das Gesetz durchsetzen können. Aber für meine Begriffe hat die Landesregierung das richtige Signal abgegeben, indem die relativ klare Mehrheit bei knapp 50% Wahlbeteiligung respektiert wurde. Auch wenn ich das bedaure. Ich hätte es als MP auch respektiert.


RE: Stuttgart 21 - Eric Manneschmidt - 21.11.2015 20:50

Also gut.
Mit Demokratie hat das halt alles nichts zu tun.

- Die Volksabstimmung hat das Quorum nicht erreicht und war daher nicht bindend. Von daher ist es illegitim, daraus etwas abzuleiten und Formulierungen wie "das Volk hat gesprochen" sind sachlich falsch und grob irreführend.

- Die Fragestellung war nicht "pro oder contra Stuttgart 21".

- Der Zeitpunkt war (wohlweislich) so spät, dass bereits erhebliche Summen ins Projekt geflossen waren.

Zitat:Nun, selber schuld, nicht zum Wahllokal gegangen zu sein.
ist vor dem Hintergrund zynisch und passt m.E. etwas schlecht zum Thema "wertebewusst" (auf die Gefahr hin, dass die Verlinkung wieder zu einer "Trübung des Niveaus" führt...


RE: Stuttgart 21 - Öko-FJS - 22.11.2015 14:59

Das Referendum, so nennt man von Regierungen eingeleitet Volksabstimmungen, hatte viele Mängel und noch immer ist der Schaden der noch geschaffen wird weit größer, als das, was schon beschädigt ist.

http://viertuerme.blogspot.de/2011/12/stuttgar21-kein-echter-volksenstceid.html

So sah die Baustelle beim Kirchentag aus (im Handyzeitalter kann jeder zum Videoreporter werden, wenn man die Veranstalter um Aufnahmeerlaubnis bittet: https://www.youtube.com/watch?v=VUoDMS1Njnk&list=PLYE3FxlSdO9WDPYamKa1tDraqJ9X_oJup

Durch diese per Tablet aufgenommene Videos läuft diese Baustellenführung bis heute und blieb keine Eintagsfliege. Das mal als Plädoyer für mehr Videowarbeit durch die ÖDP. Damit Videos langfristig erfolgeich sind, müssen Überschrift und weitere Stichworte Internetnutzer über Suchmaschinen dorthin führen.

Was ich traurig finde, ist die geringe Präsenz der ÖDP bei den Stuttgart 21 Demos. Eine einzige Fahne ist mir auf der Demo beim Kirchentag aufgefallen, bei der Friedensdemo am gleichen Tag in Stuttgart Möhringen keine. Beide male hat der der ÖDP wohlgesonnene Franz Alt gesprochen. Wäre ich nicht ausgeschlossen worden, hätte ich 50% der ÖDP- Fahnen hochgehalten und die Präsenz der ÖDP verdoppelt und alles was ich mache würde deutliche Hinweise zu ÖDP haben.