inoffizielles Themenforum für die ÖDP

Normale Version: "Eliten" und das Volk
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Die gegenwärtigen Parteitage zweier deutscher Parteien, die sich einst Volksparteien nannten, zeigen glasklar das Problem der deutschen Zerrissenheit auf. Volksparteien sind SPD und CDU schon lange nicht mehr. „Volkspartei“ (Volk - lateinisch Populus) würde ja heißen, dass sie „populistische Parteien“ wären. Das geht in Deutschland gar nicht. Populistisch kommt gleich nach rechtspopulistisch.
Sie sind lieber etwas Anderes geworden – Eliteparteien. Sie dienen nicht mehr dem Volk, denn sie misstrauen dem Volk zutiefst, ja sie verachten es. Eliten sind nämlich in Deutschland grundsätzlich links. Wer rechts ist, ist dagegen wahlweise „Populist, Rechtspopulist, Pack, Dumpfbacke, Angstbürger, Hetzer, Schürer, Nazi, …“.  Kurz, er gehört zum Volk.
Die viel beklagte Medien- und Politikerverachtung ist nichts weiter, als das Resultat der permanenten Verächtlichmachung des Volkes durch die Eliten.


Quelle:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/d...bergrenzen

Die ÖDP -oder vielmehr: "Die führenden Köpfe" lehnen auch populistische Forderungen ab und haben sich in ihrem Elitebewusstsein längs von den Menschen auf der Straße entfernt.
Der Eliten Begriff ist heutzutage oftmals negativ besetzt, weil, wie schon der französische Soziologe und Ökonom Emmanuel Todd in seinen Büchern zum Neoliberalismus und der neoliberalen Globalisierung samt Freihandels-Ideologie und der ganzen neoliberalen Ideologie des Globalismus ausführte (mit Privatisierungs- und Spekulationswahn und massiven destruktiven Finanzmarktderegulierungen, siehe auch bueso.de EIR NEWS bzw. EIR Nachrichtenagentur), es sich tatsächlich heutzutage größtenteils um reine Geld- bzw. Vermögens-Eliten handelt! Und nicht etwa Leistungs-Eliten mit besonderen Fähigkeiten und Leistungen zugunsten der Mehrheit der nationalen Staatsbürger und der Demokratien und des Gemeinwohls und der Menschenrechte und der demokratischen Volkswirtschaften und National-Staaten und Staatenbünde wie der zentralistischen Brüsseler EU, die gerade in eine Art Räte Diktatur umgewandelt und so auch über transnationale Institutionen (IWF, WTO, Weltbank, Troika in Griechenland, undemokratische EU Kommission, Mario Draghi als ehemaliger Goldmann-Sachs Mann) entdemokratisiert wird! Diese entstandenen transnationale Vermögensoberschichten und gerade auch die Manager und die Politiker- und Juristen-Kaste agieren dabei oftmals rein vampirisch und undemokratisch, sind korrupt und unfähig!
Sie haben Journalismus und Justiz pervertiert und korrumpiert. Sie schaden der Allgemeinheit mehr als sie ihr nützen! Sie bringen keinen positiven Nutzen mehr, sind egoistisch nur auf ihren persönlichen Vorteil und als Lobbyisten auf den ihrer Lobby bedacht und handeln nicht am Allgemeinwohl und den Menschenrechten orientiert. Ein neuer globaler Konzern- und Banken-Feudalismus droht!

Daher schlage ich als Alternativbegriff zum Begriff der abgehobenen und sich abgrenzenden arroganten und korrupten, kriminellen (Vermögens-) "Eliten" den der "Avantgarde" vor. Die "Vorrausschreitenden"! Aus dem Französischen, er wurde als progressiver Begriff auch im Sozialismus verwendet. Man könnte ihn auch als im positiven Sinne wertkonservativ bezeichnen, wie das progressive DDR-Schulsystem, an dem sich auch die Schulen in Sachsen und Thüringen mit den besten Schülern Deutschlands noch VOR den bislang guten bis sehr guten in Bayern und Baden-Würtemberg orientierten und orientieren. Ebenso die sehr guten Schulen und Schüler in Finnland, Sieger bzw. Rangerster bei den PISA Studien!

Gast

@ArnoNRW

Deswegen braucht's halt Volksentscheide!

Mal schauen, wann das Volk es begreifen wird
Schön und gut mit den Volksentscheiden. Aber: Da würde schon ein Riegel vorgeschoben- d.H. eine Abstimmung über solche Themen wie z.B.  Zuwanderung würden auch ÖDP und Grüne nicht zulassen!  Ich erinnere mich an den ehemaligen Bundesvorsitzenden der ÖDP, der immer Volksentscheide gefordert hat. Auf Einwände, dass man da ja auch über ein Verbot von Moscheebauten oder die Wiedereinführung der Todesstrafe abstimmen würde, kam dann dessen Einwand, dass hierüber selbstverständlich n i c h t abgestimmt werden dürfe.  Da haben wir es!   Also würde doch wieder ein Gremium geschaffen - ich sage mal provokativ: Aus Gutmenschen - welches dann wieder eine Zensur einführt. Wenn Volksabstimmung, dann muss dies bitte über jedes Thema möglich sein.
Und bedenken: Typische "Grüne Themen" fänden keine Mehrheit- da muss man dann aber akzeptieren.  Ich glaube z.B. nicht, dass ein Verbot von Flugreisen oder eine Heraufsetzung des Spritpreises auf 5 Euro zugunsten der Förderung des ÖPNV eine Mehrheit finden würde.
Wer für Abstimmungen ist, der muss auch bereit sein, es hinzunehmen, dass er oft der Verlierer ist. Hiermit habe ich mich weder für noch gegen Volksabstimmungen ausgesprochen. Ich wollte nur die Konsequenzen aufzeigen, die da lauten: Dann muss ich auch mit einem aus meiner Sicht total unakzeptablem Ergebnis leben können.
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