inoffizielles Themenforum für die ÖDP

Normale Version: Stadt München: ÖDP- Politiker wird von CSU fallen gelassen, weil Mitglied im Lebensre
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Für die Grünen scheinen alle Kritiker der Abtreibung radikal zu sein! Bei Abtreibungsbefürwortern scheinen die Grünen jedoch keine bedenken zu haben. In München verhindern die Grünen, dass ein Abtreibungskritiker bei der Stadt angestellt wird: http://www.gruene-muenchen.de/aktuell/ei...eferenten/

Jetzt knickt die CSU auch noch beim Lebensschutz ein! Bei Hollemann (ÖDP) wäre sicher, dass er für das Leben berät und alles tut, damit Abtreibungen vermieden werden. Das ist sogar im Sinne der bestehenden Gesetze. Wenn dagegen Pro Familia berät, habe ich da meine bedenken, da dieser Verband mehrere Abtreibungskliniken betreibt und im Grunde, wie die Grünen, alle Gesetze, die die Abtreibung einschränken, beseitigen will. Für mich ist daher Pro Familia so befangen, dass dieser Verein aus der staatlich geförderten Schwangeren- Konflikt- Beratung ausscheiden müsste und keine Beratungsscheine mehr austellen dürfte. 

Aber die eigentlich radikalen sind die Grünen.Die wollen die totale Schutzlosigkeit ungeborener Kinder indem in deren Prograrmm noch immer die Abschaffung der geltenden Gesetze steht. Zum Glück gibt es da für de Grünn keinen Koalitionspartner, der dies mittragen würde, aber es spricht Bände, wenn eine Partei so eine Forderung ins Programm schreibt.  

Da sagen die Grünen: 

"Die grüne Bundestagsfraktion setzt sich für die Selbstbestimmung von Menschen ein. Das umfasst auch den eigenen Körper. Frauen sollen über ihre Schwangerschaften frei und ohne Kriminalisierung entscheiden können. Dabei haben sie ein Recht auf Information und freiwillige Beratung. Dazu gehören auch freiwillige Angebote rund um vorgeburtliche Untersuchungsmethoden. Restriktive Regelungen haben zu keiner Zeit geholfen werdendes Leben vor einem Abbruch der Schwangerschaft zu schützen. Stattdessen brachten sie viele Frauen in entwürdigende und lebensgefährliche Situationen. Nicht die strafrechtliche Verfolgung von Schwangerschaftsabbrüchen, sondern freiwillige, qualifizierte und ergebnisoffene Beratung ist geeignet, die Frauen bei ihrer Entscheidung zu unterstützen und ihnen in schwierigen Situationen zur Seite zu stehen. Zudem sind für BezieherInnen von Transferleistungen Verhütungsmittel unentgeltlich bereitzustellen." http://www.gruene-bundestag.de/themen/fr...93011.html (Hervorhebungen durch mich)

Freiwillig heißt, es soll keine Plichtberatung mehr geben. Und die Selbstbestimmung darf über die Laichen der ungeborenen Kinder gehen! Es gibt kein "werdendes Leben", wie die Grünen schreiben, weil Leben in unserer Zeit nur vom Leben weiter gegeben wird. Schon der Begriff "werdendes Leben" führt die Frauen und Leser in die Irre und wäre als "Unwort des Jahres geeignet. Es spricht Bände das die Grünen das Wort Mensch oder Kind vermeiden und nir von der "Schwangerschaft" oder verlogen von "werdenden Leben" sprechen. Wer ein bisschen Ahnung von Biologie hat - und das sollte ein Markenzeichen der Grünen sein, der weiß dass es kein werdendes Leben gibt. Aber der Gender- Mainstreaming Ideologie müssen diese Menschenopfer gebracht werden.

Gast

Falsche Debatte!

In der Demokratie entscheidet nun mal die Mehrheit. Und wenn die Mehrheit der Meinung ist, Abtreibung zu befürworten, dann ist das eben so. Dass diese Position inhaltlich falsch ist, steht auf einem anderen Blatt. Natürlich ist es die Aufgabe von Lebensschützer dieses auch öffentlich zu thematisieren.

Der Fehler liegt im Verfahren;

1) Wieso muss ein Umweltdezernent vom Stadtparlament gewählt werden? Wie bei vielen Personalien gibt es eine Stellenausschreibung, da kann sich jeder darauf bewerben. Dann gibt es eine Auswahlkommission und die legt sich auf eine Person fest. Die Richtlinien des Verfahres legt der Bürgermeister fest, der dafür auch schließlich gewählt wurde. Der Dezernent soll schließlich keine neue Rechtslage schaffen, sondern die bestehende mit Leben füllen.

2) Per Gesetz sollten nur Parteilose bzw. ruhende Parteimitglieder für das Amt des Bürgermeisters kandidieren dürfen, damit das überparteiliche Verständnis dieses Amtes von vorne hinein klar ist.


Sonst verfolgen Parteien ihre eigenen Interessen.
Die Mehrheit kann nicht willkürlich das Töten erlauben! das ist gegen das Naturrecht und nur eine neue Form des Rechtes des stärkeren. Da kann ich nur an die Rede von Papst Benedikt im Bundestag erinnern:  http://viertuerme.blogspot.de/2011/09/re...vi-im.html

Rede als Video: http://viertuerme.blogspot.de/2011/09/de...rstag.html

Leserbrief zur Papstrede: http://viertuerme.blogspot.de/2011/09/le...de-im.html 

Daraus: 

"In einem Großteil der rechtlich zu regelnden Materien kann die Mehrheit ein genügendes Kriterium sein. Aber daß in den Grundfragen des Rechts, in denen es um die Würde des Menschen und der Menschheit geht, das Mehrheitsprinzip nicht ausreicht, ist offenkundig."
[ltr]Wieso soll ein Abtreibungsgegner nicht ideal für die Schwangeren- Konfliktberatung sein? Er ist an Recht und Gesetz gebunden und muss ergebnisoffen beraten - zumal niemand der Frau das Ergebnis abnehmen kann, zu dem diese sich nach der Beratung entscheidet. Aber ein Abtreibungsgegner könnte viel intensiver nach Chancen suchen, wie durch Hilfe und Zuspruch die Chancen für ein ja zum ungeborenen Kind steigen. Dürfen etwas nur Abtreibungsbefürworter und -verharmloser, wie die von Pro Familia beraten? Aber wer wie die Grünen die Menschen in die Irre führt und bei den ungeborenen Kindern von "werdenden Leben" spricht, der ist in Biologie durchgefallen.[/ltr]
[ltr]http://www.muenchen.tv/eklat-im-stadtrat...ben-85765/[/ltr]
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