inoffizielles Themenforum für die ÖDP

Normale Version: Parteiausschlussverfahren
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Zitat:Im ersten Teil des "Anhalter durch die Galaxys" hinterlassen die Delphine die von den Menschen fehlinterpretierte Nachricht „Macht's gut und danke für den Fisch“ als sie von der Erde fortziehen, kurz bevor sie von den Vogonen zerstört wird, um einer Hyperraum-Umgehungsstraße Platz zu machen. Die Phrase wird seither auch von Science-Fiction-Fans als humorvolle Variante verwendet, um sich zu verabschieden.

Danke! Mal wieder etwas dazugelernt. Ich bin seit langen Jahren SF-Fan, aber das war mir bisher unbekannt. Sad
(16.02.2014 20:04)Ford Perfect schrieb: [ -> ]Deshalb war dieser Beitrag tatsächlich konstruktiv gemeint und sollte darauf hinweisen, dass das Ausschlussverfahren auf Landesebene abgeschlossen ist. Vielleicht geht der Tanz ja auf Bundesebene weiter.

Einfach hier einen Beitrag löschen, so was ...

Der Beitrag mag aus Ihrer Sicht konstruktiv gewesen sein, aber wie Sie anhand der Reaktion von M. Mittelstädt feststellen können, gilt das nicht allgemein. Da der Beitrag außer des kurzen Satzes und eines kurzen Tschüss nichts Weiteres enthielt, habe ich es als nichtkonstruktiver Beitrag eingestuft, zumal - nicht zu vergessen - ein Heiligenschein-Smiley angefügt wurde, das als Himmelfahrtskommando missverstanden werden kann - sozusagen ein unwiderrufliches Tschüss. Das fand ich ein bisschen gemein.

Vollständigkeitshalber noch Folgendes:
- der Beitrag wurde nicht gelöscht, sondern dessen Inhalt. Grundsätzlich wird dadurch eher die Möglichkeit eröffnet, die Löschung zu hinterfragen.
- es gibt auch andere kritische Beiträge, zum Beispiel im Thread "Hameln sucht den Rattenfänger [...]". Ich habe damals überlegt, den Erstbeitrag (von Staratschek) zu löschen. Ich habe es nicht gemacht, weil ich darauf vertraut habe, dass der Beitrag von anderen Kommentatoren kritisch betrachtet wird. Zudem war der Beitrag nicht zwingend als beleidigend einzustufen. Das galt auch für den vierten Beitrag eines "Guess", den ich nicht berührt habe, weil es nicht nur negative Charakterisierungen enthielt. Gleichwohl: sollte Felix Staratschek kein Forum geboten werden?
Meine Meinung: Herr Staratschek hat sich hier bisher innerhalb der Forumsregeln verhalten. Bei den beiden offiziellen oedp-Foren war dies häufiger nicht der Fall. Und solange das "Benehmen" nicht wirklich zu beanstanden war, gibt es keinen Grund, Streichungen vorzunehmen. Dabei spielt es selbstverständlich keine Rolle, dass ich persönlich sehr wenig von ihm halte.
- Nachtrag: der Beitrag wirkte völlig kontextlos, weil keine Begründung für den "Abschied" angedeutet war. Dass der Parteiausschlussverfahren abgeschlossen ist, konnte ich nicht wissen.

By the way, sind Sie Ford Perfect alias Guess alias Cursor?

Gast

By the was, Ford Perfect alias Douglas alias Zaphod ...

Aber eins scheint sich nach F.S. auftreten in Bottrop zu bestätigen: Er ist unkontrollierbar, als ausgeschlossen er umso mehr ...

Trotzdem war der Ausschluss logisch und richtig. Politik geht nun mal nur über den Dialog
Zitat:Trotzdem war der Ausschluss logisch und richtig. Politik geht nun mal nur über den Dialog

Ist schon richtig, aber Herr Frankenberger zeichnet sich auch nicht gerade durch Dialogfähigkeit aus. Klage oder Volksentscheid, seine beiden Lieblingsmittel, sind beides Ansätze, bei denen kein Dialog gewünscht ist bzw. möglich ist, sondern nur Sieg oder Niederlage. Und die ihm zugesagte neurolinguistische Programmierung ist m.E. nur systematische Manipulation des Gegenüber.
http://de.wikipedia.org/wiki/Neuro-Lingu...grammieren
Ist ja für manche Dinge okay, aber auch das ist ein nicht gerade von Dialogbereitschaft und Anerkennung des Gegenübers geprägter Ansatz.


Dialog erfordert beiderseitige Bereitschaft, sich zu bewegen, die Meinung des anderen anzuerkennen und dem Gegenüber Gesichtswahrung zuzugestehen. Die Antworten von Herrn Frankenberger, zumindest die mir bekannten öffentlichen, waren nie überzeugend. Inhaltlich ist m.E. die Kritik von F.S. berechtigt, sein öffentliches Auftreten ließ aber auch m.E. keine andere Möglichkeit als ihn auszuschließen.

Was er jetzt in seinem Blog macht und wie nachtritt, zeigt, wie sehr der Ausschluss ihn persönlich getroffen hat, aber damit hilft er weder sich vor dem Bundesschiedsgericht noch der Sache.

Johannes

F.S. hat es aber nie verstanden, dass sein Auftreten seinem Anliegen schadet. Ich habe immer noch das Bild vor Augen, wie er am BPT mit Warnweste am Pult steht und für seine Sache wirbt. Man hatte den Eindruck, hier steht ein Wahnhafter.

Deshalb überrascht es auch nicht, dass er nun Nachtritt. Der Ausschluss trifft ihn deshalb, weil er sich und sein Anliegen nicht zu unterscheiden vermag. Deshalb immer wieder ich, ich, ich ...

Ich kenne einige in der Partei, die froh wären, wenn er sich professionelle Hilfe nehmen würde, damit er seine Anliegen zielgerichteter bewerben kann ...

Felix Staratschek

Und Sebastian Frankenberger hat nie verstanden, dass sein Verhalten das Programm der ÖDP zur Makulatur macht. Hier eine Übersicht über meine Beiträge zum Thema: http://viertuerme.blogspot.de/2014/02/bi...m-die.html

Ein Schiedsgericht, dass gegen mich argumentiert, cih würde nur inhaltlich antworten und die Inhalte gar nicht untersucht, spottet m.E. jeder Beschreibung. Warum haben die keine Fragen an den Bundesvorstand? Warum haben die nicht von dem mehr Dokumente verlangt, die ich in meiner "Erwiderung" vermisst und nachgefragt habe? Warum wurde nicht Sebastian Frankenberger befragt? Warum nur eine Anhörung?

Die ÖDP war mal eine Partei der Inhalte!

Frankenberger hat die Verfassungsklage unterstützt, deren Kläger die Idee hatten, sich nicht mit den Inhalten zu befassen. das schreibt Frankenberger in seinem Tätigkeitsbericht für Erding, November 2012.

Und jetzt wirft mir das Schiedsgericht vor, ich antworte nur rein inhaltlich! Die prüfen gar nicht, ob meine Aussagen zutreffen und verurteilen mich alleine weil ich was gesagt habe.

ÖDP- Mitglieder müssen sich an Satzung und Programm halten und ichhabe nichts anderes getan, als diese zu verteidigen.

Bundesvorstandsmitglieder müssen nicht darlegen, wie ihr Handeln zu Satzung und Grundsatzprogramm passt.

Da fällt mir nur noch die Animalfarm zu ein:

Alle Tiere sind gleich, aber die hohen Tiere sind gleicher!

Ich wünsche niemanden solche Richter, wie ich diese hatte!
Zitat:Und jetzt wirft mir das Schiedsgericht vor, ich antworte nur rein inhaltlich! Die prüfen gar nicht, ob meine Aussagen zutreffen und verurteilen mich alleine weil ich was gesagt habe.

Sie werden rausgeworfen, weil Sie in der Öffentlichkeit total überzogene Formulierungen gebrauchen und weil Sie durch Ihre ständigen öffentlichen Verbalattacken ein besch.... öffentliches Bild der ÖDP erzeugen. Es ist nicht allein die Frage entscheidend, ob man das Richtige macht, sondern ob man das Richtige richtig macht.

Zitat:ÖDP- Mitglieder müssen sich an Satzung und Programm halten und ichhabe nichts anderes getan, als diese zu verteidigen.


Sie sind weder vom Schicksal noch von wem auch immer beauftragt, hier den heldenhaften Verteidiger der ÖDP bzw. des GG zu spielen. Ist auch nicht notwendig, weil nichts wirklich Wichtiges und Schädliches passiert ist. Ich habe es schon mehrfach geschrieben, also nochmal: Sie erreichen auf diese Art nichts außer dass Sie den Sympathisanten von Herrn Frankenberger Argumente liefern, den Eindruck von Verbissenheit erzeugen und einer Menge von Lesern und Parteimitgliedern auf den Nerv gehen. Manchmal ist es intelligenter, das Haupt zu beugen und zu schweigen.
Die nächste Runde. Der Bundesvorstand hat eine Stellungnahme zum Parteiausschluss von Felix abgegeben, dieser hat sie auf seinem Blog kommentiert: http://viertuerme.blogspot.de/2014/04/st...l?spref=fb
Das ist aus meiner Sicht mindestens eine eklatante Führungsschwäche von Herrn Frankenberger als Vorsitzender. Da wird argumentiert wie in einem Kaninchenzüchterverein, ob ein Mitglied gegen die Vereinssatzung verstoßen hat. Ich denke, dass es eindeutig ist, dass der Bundesvorstand (alt) einen nicht explizit durch einen Parteitagsbeschluss gedeckte Entscheidung getroffen hatte, weil das auf der "Volksentscheid ist toll und alleinstellend "-Linie von Herrn Frankenberger lag. Ansonsten ist er ja politisch recht blass. Dann soll er sagen, was er damals gedacht hat. Irgendetwas muss ja damals im BuVo dazu besprochen, gedacht worden und entschieden worden sein. Vielleicht wurde auch ein Fehler gemacht und gegen die Satzung verstoßen. Eine Erläuterung, warum und auf welcher Basis der alte BuVo gehandelt hat und das wäre es. Notfalls ein Sorry dafür, dass man vorher keinen Parteitagsbeschluss herbeigeführt hatte. Zusätzlich aber bitte eine politische Erklärung, was man außer Aufmerksamkeit glaubte mit der Klage eigentlich politisch zu erreichen und wie man dazu steht, dass ggf. das GG durch einen Volksentscheid faktisch abgeschafft oder dramatisch verändert wird. Dann würden wir endlich mal zu einer inhaltlichen Diskussion über Volksentscheide und ihre Gefahren und Grenzen und zu europapolitischen Überlegungen kommen. Wenn Herr Frankenberger das nicht macht, sollte man ihn abwählen, weil er als Vorsitzender einfach überfordert ist.
Zu: Frankenberger überfordert?
Dazu fällt mir spontan ein, was ich viele, viele Jahre mal in einem Buch gelesen hatte. Und zwar ging es dort ums Verkaufen (the many Arts of Sales Management). Der Punkt war die, dass in Verkaufsteams offenbar sehr oft der Fehler gemacht wird, den besten Verkäufer (z.B. im Außendienst) zum Verkaufsleiter zu befördern. Dadurch ist schon mal ein Problem handfest gegeben: der beste Verkäufer ist aus dem Team, das die eigentliche Arbeit tut, weg. Und das weitere Problem ergibt sich faktisch aus dem Peter-Prinzip: der Spitzenverkäufer kann's nicht so mit Management, bleibt aber trotzdem dort "hängen".
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